Smile and Burn

Pumpe Saal (Haßstraße 22, 24103 Kiel)

Konzert. knochiger und reduzierter Punkrock

Smile and Burn kennt man als Ga­rant für wil­de Li­ve­kon­zer­te, für ei­ne hu­mor­vol­le On­line-Prä­senz, für ei­ne kla­re po­li­ti­sche Hal­tung und für ei­nen Sound, der nach vor­ne geht. Auf ih­rem sieb­ten Stu­dio­al­bum „Seid ihr stolz auf mich?“ wer­den die Kar­ten fast gänz­lich neu ge­mischt. Ei­ne neue Ernst­haf­tig­keit und Schwe­re hat Ein­zug ge­hal­ten und der au­gen­zwin­kern­de Gal­gen­hu­mor, der sich sonst durch die Tex­te ge­zo­gen hat, ist ei­ner in­tro­spek­ti­ven Selbst­re­fle­xi­on ge­wi­chen. Die Band ver­han­delt den auf­ge­la­de­nen Be­griff „Stolz“ im per­sön­li­chen Sin­ne und ver­öf­fent­licht da­mit das in­halt­lich dich­tes­te Werk ih­rer Dis­ko­gra­phie.

Mehr Ex­pe­ri­men­te beim Sound, ei­ne luf­ti­ge­re Song­struk­tur, kom­pro­miss­los me­lan­cho­li­sche Tex­te, bloß nichts wie­der­ho­len: Der Punk­rock, den Smile and Burn auf ih­rem 12-Track star­ken Al­bum spie­len, ist kno­chi­ger und re­du­zier­ter, als man es bis­her von der Band kann­te. Der Sound von „Seid ihr stolz auf mich?“ trans­por­tiert und er­gänzt da­mit die nach­denk­li­che, düs­te­re Stim­mung der Tex­te. Mehr Post- als Po­go – und den­noch ab­so­lut li­ve­taug­lich. Es ist das trau­rigs­te und ehr­lichs­te Werk, das die Band in ih­rer 16-jäh­ri­gen Ge­schich­te ab­ge­lie­fert hat.

Karten sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich oder auch online bei: Tixforgigs